Marken aus dem Ausland, die in den chinesischen Markt eintreten, stellen oft dieselbe Frage: Muss ich zum Unternehmensregister nach China reisen? Für die meisten Cross-Border-Verkäufer lautet die Antwort nein. Mit der richtigen Struktur können Sie eine konforme China-Präsenz aufbauen und verkaufen, ohne das Land zu betreten.
Es gibt zwei gängige Wege. Wenn Sie nur über Cross-Border-Plattformen wie Tmall Global oder JD Worldwide verkaufen, genügt meist eine ausländische Gesellschaft — diese Kanäle akzeptieren im Ausland registrierte Unternehmen. Planen Sie den Verkauf auf inländischen Plattformen wie Taobao, Douyin oder Xiaohongshu, benötigen Sie in der Regel eine in China gegründete Einheit (WFOE oder ähnlich).
Bei einer China-WFOE ist die Schlüsselrolle der Rechtsvertreter (法定代表人). Wenn Sie diese selbst übernehmen, verlangen manche Banken und Steuerämter weiterhin ein persönliches Erscheinen oder eine Video-Identifikation. Der pragmatische Ausweg vieler ausländischer Gründer ist ein Nominee-Rechtsvertreter (法人代持) — eine vertrauenswürdige lokale Person oder Kanzlei übernimmt die Rolle, sodass Sie Gründung, Bankkonto und Steueranmeldung aus der Ferne erledigen können.
Nominee-Lösungen sind bequem, bergen aber echte Risiken: Der Nominee hat gesetzliche Zeichnungsbefugnis, und eine schlecht strukturierte Konstruktion kann Ihre Kontrolle gefährden. Schützen Sie sich mit einem notariellen Bestellungsvertrag, klaren Vollmachtsgrenzen, einem Treuhandkonto für das Stammkapital und regelmäßigen Compliance-Prüfungen. Geben Sie die volle Kontrolle nie ohne Sicherungen ab.
Hongshengze Business Management unterstützt ausländische Verkäufer von Anfang bis Ende beim Aufbau und der Registrierung chinesischer Einheiten — von der WFOE-Gründung und Nominee-Koordination bis zu Bank, Steuer und Plattform-Onboarding. Kontaktieren Sie unser Team, um ein Setup zu gestalten, das zu Ihren Vertriebswegen passt und Sie aus dem Ausland compliant hält.